Die Geschichte niederländischer Klaviermusik

Rund 35 Jahre lang wühlte sich Jacob Bogaart durch die niederländischen Musikarchive – immer auf der Suche nach Klavierstücken, die in den Niederlanden komponiert wurden. »The Art Of Dutch Keyboard Music« heißt die Box, die diese Werke jetzt auf acht CDs versammelt.

‘Jacob Bogaart beweist mit seiner Sammlung, dass die Niederlande im Laufe der Geschichte viele großartige Pianisten und Komponisten von internationalem Format hervorgebracht haben. Diesen setzt er mit »The Art Of Dutch Keyboard Music« ein Denkmal.’

Insgesamt 112 Stücke von 55 Pianisten hat Bogaart dafür ausgewählt. Neben Werken bekannter niederländischer Komponisten wie Jan Pieterszoon Sweelinck (1562–1621), Johann Adam Reincken (1623–1722) und Julius Röntgen (1855–1932) sind es vor allem unbekannte Komponisten, mit deren Werken er nun die Geschichte der niederländischen Klaviermusik von 1600 bis 2000 erzählt.

Dazu gehören beispielsweise Leander Schlegel (1844–1913), Gertrude van den Bergh (1793–1840), Alphons Diepenbrock (1862–1921), Jacob van Domselaer (1890–1960) und viele weitere, die trotz ihrer musikalischen Brillanz bis heute nie die verdiente Anerkennung bekamen.

Bogaart selbst spielte die ausgewählten Stücke für »The Art Of Dutch Keyboard Music« neu ein. Unterstützung erhielt er dabei unter anderem von den Pianisten Daniel Blumenthal und Cor de Groot.

Neben den acht CDs enthält die Box ein 138-seitiges Booklet mit Informationen zu den Komponisten und ihren Werken.

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